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  Sani-Hunde

Sani-Hund

Bilder der SanH/SH-Gruppe

Das abzusuchende Gelände misst 120m in der Breite und 400m in der Länge (Stufe III). In 30 Minuten müssen darin drei "verletzte" Personen und ein Gegenstand (meist ein Rucksack)  vom Hund gefunden und seiner Bezugsperson angezeigt werden. Er hat sich rasch und systematisch über die ganze Breite des Suchfeldes vor dem Führer nach rechts und links zu bewegen. Auch jene Personen, die sich bei den Übungen als Figuranten, welche eine verletzte Person mimt, zur Verfügung stellen, erleben und geniessen die Schönheit der Flächensuche.

Man liegt wartend in der Natur, vorwiegend im Wald, hört dann den suchenden Hund, seine Tritte und - beim Näherkommen - sein Hecheln, und schliesslich erkennt man die unbändige Freunde des Hundes, wenn er uns gefunden hat und begrüsst, das Bringsel (es ist ein kleiner Apportiergegenstand, der mit einem Karabinerhaken am Halsband befestigt werden kann) aufnimmt und zum Führer eilt. 

Dass diesem Erlebnis eine unter schwierigsten Verhältnissen entstandene und manche Menschen rettende Tradition zugrunde liegt, lässt uns das ganze Ereignis noch eindrücklicher erscheinen. Von Beginn an trägt der Hund eine Rotkreuzschabracke, damit Wildhüter und Jäger wissen, dass es sich nicht um einen streunenden Hund handelt.